Kastenhaus

"Huhu ich sehe dich!"
Schulkind schaut ins Kastenhaus

 

 

Kastenhaus

"Boah, was ist das denn?"
Kindergartenkinder erturnen das "Kastenhaus

 

Kastenhaus

Besser als jedes Klettergerüst-
Schulkinder turnen am "Kastenhaus".

 

Kastenhaus

Noch weiter nach innen geht es nicht -der Innenraum des "Kastenhauses".

 

Kastenhaus

Ungewohnter Anblick am Mainufer:
Das "Kastenhaus".

Alice im Kastenhaus

Ein Besuch in der Raumskulptur "Kastenhaus"

"Boah, was ist das denn?", vier Kinder recken ihre Hälse, wagen sich nicht in den Raum.
"Na, kennt ihr das?" Als ihre Betreuerin hinzukommt betasten sie gerade die Wände des Gebäudes.
"Flaschen, Flaschen!" ruft ein kleines Mädchen in den Raum, "Das ist ja Plastik!"

Das Gebäude besteht aus weißen Mineralwasserkästen (siehe Info).

"Huuuhuuu, ich seh´ dich!" ein grinsendes Kindergesicht erscheint in einem Kastenfenster,
- ein Fenster weiter eine Hand - weiter ein Stück Wiese und ein Zipfel vom Asphalt des Radweges am Mainufer - dann ein Stückchen Skyline mit Blick auf eines der "Super-Rio-Gipfelkreuze" - Wasser in Plastik gerahmt - zur anderen Seite hin kuschelt ein Pärchen auf der Parkbank.

Blick aus dem "Kastenhaus"

Das Kastenhaus bietet nicht nur vielfältige Ausblicke der anderen Art, sondern auch Einblicke in eine meditative Raumwelt. Das Innere erinnert an orientalische Baukunst in weißem Stein, an halbdurchlässige, ornamentale Trennwände, fehlt nur noch das Minarett und das zwiebelförmige Dach.

"Das ist so hell hier und luftig", flüstern sich drei ältere Damen mit Wanderschuhen und Kirchentagsstadtplan in den Händen zu, während ihre Hände und Blicke die Struktur der Kästen abtasten. Die Wände bilden ein Rund, das wie ein Kapelle aussieht. Die Ränder des Raumes säumen Hocker, wieder Kästen mit Holzdeckeln. Sie laden zum Ausruhen Innehalten und still werden ein.

"Schau mal hier, das sieht aus wie eine Dusche", zwei Kinder betreten vorsichtig den Raum der wie eine Säule im Inneren des Kastenhauses eingezogen ist. Und wirklich beim Betreten scheint sich die Atmosphäre des Raumes zu verdichten, konzentrierter zu werden. In der Mitte des Bodens ein Mandala-Muster aus Blättern und Blüten.
Noch weiter nach innen geht es nicht.
Auch von hier sind noch Stücke der Straße zu erkennen, auch hierher dringt Verkehrslärm und das Schwatzen der Passanten vor. So nahe liegen hier nach innen und nach außen Blicken.

Steffi Westerhausen

Kontakt
Pfarramt für Kunst & Kirche derEKHN
Pfarrer Jens Georg Eschenheimer
Landstraße 565 60431
Frankfurt am Main
Tel.: 069/95116571

 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2001.