Medizinischer Fortschritt oder Schutz menschlichen Lebens?

Kirchentag aktuell befragte internationale Gäste zum Thema "Verbrauchende Embryonenforschung"

Was hat Priorität, der medizinische medizinische Fortschritt oder der Schutz menschlichen Lebens?
Wir fragten Gäste verschiedener Nationalität nach ihrer Meinung im Café des Internationalen Zentrums:

Im Cafe des Internationalen Zentrums (fotografiert mit Sony DSC-S75)

Shavina Lisa Kunder (20), Mumbai , Indien
ist überzeugt, der Mensch hat kein Recht Embryonen für Forschungszwecke herzustellen. Gott alleine ist der Schöpfer, der Krankheit gibt oder nimmt.
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Sarah Warren (73), Großbritanien
sieht die Verwendung von Embryonen zu Forschungszwecken als Missbrauch menschlichen Lebens. "Die Zeugung eines Kindes ist der Beginn eines gottgewollten Lebens, das nach seiner Erfüllung in die Ewigkeit eingeht."
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Nilton Giese (42), Brasilien
hat die Diskussion bereits in Südamerika verfolgt. Für ihn ist es einerseits ein riskantes Spiel mit Gottes Allmacht. Auf der anderen Seite schließt er nicht aus, dass solche Forschungen einen großen Fortschritt für die medizinische Versorgung und damit für das Wohl der Menschen bedeuten könnten. Er hält die Folgen für schwer abschätzbar und befürchtet, dass "verbrauchende Embryonenforschung" einmal begonnen nicht mehr gestoppt werden kann.
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Priso Misso (37), Kamerun, Afrika
betrachtet das Thema ebenfalls ambivalent. Auf der einen Seite sei es wichtig, neue Medikamente zu entwickeln, denn die Forschung müsse fortgesetzt werden. Auf der anderen Seite ist ihm nicht völlig klar, was geopfert werde:"Handelt es sich hier schon um Menschen mit Seele oder um Material."
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Steffi Westerhausen

 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2001.